Projekt für Flüchtlinge

 Manschaftsfoto. Weitere Information zu den Ansprechpartnern & Trainingszeiten finden Sie hier

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Erftstadt, den 07.10.2015

Trikots für die neue Mannschaft

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Rund 25 Flüchtlinge trainieren regelmäßig beim SC Germania Erftstadt-Lechenich und tragen sogar Meisterschaftsspiele aus. Unternehmer aus Erftstadt haben den Männern nun Trikots gespendet.

Fußball verbindet – das sieht man am Integrationsprojekt des SC Germania Erftstadt-Lechenich. Vor Monaten, als der Zustrom von Flüchtlingen und Asylbewerbern nach Erftstadt zunahm, wollte auch der Lechenicher Fußballverein helfen.

Auf Initiative von Germania-Ehrenpräsident Michael Schmalen wurde ein Jugendkonzept ausgearbeitet, und auf Wunsch der Stadt startete auch ein Integrationsprojekt für junge Erwachsene aus den Reihen der Flüchtlinge. Für sie wurde mit Unterstützung des Fußballkreises Euskirchen eine zusätzliche Seniorenmannschaft in der Kreisliga C zum Spielbetrieb angemeldet.

Rund 25 junge Männer im Alter von 18 bis 32 Jahren trainieren seither regelmäßig zweimal wöchentlich und tragen sonntags ihre Meisterschaftsspiele aus.

Jetzt konnten sich die Kicker über eine neue Ausrüstung freuen. Die Mannschaft wurde komplett mit Trikots, Trainingsanzügen, T-Shirts, Sporttaschen und Schienbeinschonern ausgestattet. Michael Trerup, der Vorsitzende des SC Germania, bedankte sich dafür bei bei den Sponsoren Frank Meyer (Generali-Versicherung) und Murat Canönde (Tiefbauunternehmer).

Auch Hubert Jung, Vorsitzender des Fußballkreises Euskirchen, war zu der Übergabe nach Lechenich gekommen, um mit einem Spielball zu gratulieren und sich einen Überblick über den Leistungsstand der Mannschaft zu verschaffen. Dem Team gehören Spieler aus zehn verschiedenen Nationen an. Trainer ist Alois Görgen. Er sei ehrenamtlich tätig und sehr erfahren, berichtet der SC Germania. Görgen zur Seite steht Daniel Herrmann. Auch die städtische Integrationsbeauftragte Sandy Auert ist ständige Begleiterin der Mannschaft.

Inzwischen finde das Projekt auch internationale Beachtung, teilt der SC Germania mit. Sogar die BBC London habe bereits über das Lechenicher Fußballteam berichtet. (rtz)

Erftstadt, 25.06.2015

Integration der jungen Flüchtlinge mit Hilfe des Fußballs

Gemeinsames Projekt von SC Germania und Stadt

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Ein kostenfreies wöchentliches Fußball-Trainings- und Spielprogramm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kreis der neu hinzugezogenen Flüchtlinge“ bietet der SC Germania Erftstadt-Lechenich e.V. (SC GEL) während des Sommers an.

Damit unterstützt der Club die Stadt Erftstadt bei der Integration der Migranten, besonders bei der Integration der jungen Erwachsenen, die nicht mehr zur Schule gehen und keine tagtägliche Verpflichtung haben. Im Anschluss an das Projekt, das bis zum 19. August läuft, werden die interessierten Kinder und Jugendliche entsprechend ihres Alters unverzüglich in den „normalen“ Trainings- und Spielbetrieb der Jugendmannschaften der SG GEL übernommen. Der Verein hat für die Gruppe der jungen Erwachsenen bereits beim Verband eine 4. Seniorenmannschaft angemeldet.

Bei einem gemeinsamen Pressetermin im Liblarer Rathaus stellten Michael Trerup (l.), Vorsitzender vom SC GEL, und Ehrenpräsident Michael Schmalen (2.v.r.) ihr Projekt in Anwesenheit von Bürgermeister Volker Erner (2.v.l.), Sozialdezernent David Lüngen (Mitte) und der beiden Integrationsbeauftragten Sandy Auert (r.) und Ilias Papapostolou (2. Reihe) der Öffentlichkeit vor.

Bürgermeister Volker Erner ist dem SC Germania dankbar, dass er das Projekt auf den Weg gebracht hat: „Dieses Beispiel macht die Willkommenskultur in Erftstadt deutlich. Fußball ist der richtige Weg, um junge Menschen zu integrieren, denn Fußball kennt keine Sprachbarrieren.“ Seit drei Wochen findet schon ein wöchentliches Trainingsprogramm für die jungen Erwachsenen auf dem Kunstrasensportplatz des Hennes-Weisweiler Sportparks am Kölner Ring in Erftstadt-Lechenich statt. 30 Spieler nutzen bisher das Angebot. In Erftstadt sind zur Zeit 59 junge Flüchtlinge im Alter von 16-27 Jahren untergebracht. Die jungen Leute werden von Sandy Auert dem Verein zugeführt, die ganz begeistert ist, wie das Projekt von den Flüchtlingen aufgenommen wird: „Es ist einmalig und einzigartig, wie weit sich der Verein geöffnet hat und alle Flüchtlinge aufnimmt und auch die Reaktion der Flüchtlinge auf das Projekt zu erleben. Sie fiebern dem Training regelrecht entgegen und freuen sich über die sportliche Beschäftigung.“

Ein großer Dank geht auch an die ehrenamtlich Tätigen, die die Jugendlichen und jungen Männer zum Training fahren, wenn der Weg mit dem Fahrrad zu weit ist. Auf dem Platz stehen eine ausreichende Anzahl an geschulten Trainern wie Volker Binner, Daniel Hermann und Achim Altvater aus den Reihen der Jugend- und Seniorenabteilung des Clubs zur Verfügung. Alle benötigten Spielmaterialien werden vom Club aus seinem Bestand bereit gestellt. Die gesamten Kosten übernimmt der Verein. Daher ist er auf weitere Unterstützung angewiesen. Eine Kleiderbörse wird eingerichtet. Gut erhaltene Sportbekleidung und Fußballschuhe jeder Größe können gerne auf dem Gelände des Hennes-Weisweiler-Sportparks jeweils mittwochs ab 17.30 Uhr abgegeben werden. Die gespendete Sportkleidung wird während des Trainingsbetriebes an die Spieler verteilt.

Schmalen: „Wir haben das Projekt auf der Informationsveranstaltung des SC GEL für Sponsoren und Unterstützer vorgestellt und sind auf eine Welle der Hilfsbereitschaft gestoßen. Es gibt dankenswerterweise schon Sponsoren für Trikots und Getränke während des Trainings.“ Zur Erleichterung der Kommunikation zwischen Spielern, Eltern und Ansprechpartnern sollen Übersetzer eingesetzt werden. Auch hier werden noch Personen gesucht, die Fremdsprachen beherrschen.

Auch David Lüngen, der vor Wochen die Vereine um die Einbindung der Flüchtlinge gebeten hat, ist froh, dass besonders für die jungen Erwachsenene eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen wurde und dankte Michael Trerup für die schnelle Umsetzung. Trerup selbst hofft, dass viele Spieler dem Verein erhalten bleiben. Der Verein hat aktuell 427 Spieler, davon 288 Kinder und Jugendliche.

Als Ansprechpartner für dieses Projekt steht der Projektleiter „Trainingsbetrieb für Flüchtlingskinder“ Volker Binner, telefonisch unter 0163 56 55 887, volker.binner@sc-gel.de zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.sc-gel.de

 

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